Wir analysieren die anonymisierten Daten unserer Besucher und Mitglieder, um unser Angebot und den Inhalt der Website besser auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. Diese Website setzt beispielsweise zur Analyse des Datenverkehrs auch Cookies ein. Sie können die Speicher- und Zugriffsbedingungen für Cookies in Ihrem Browser einstellen. Zusätzliche Informationen.
Entdecken Sie unsere neue Plattform: historiaHelvetica.ch!
Arnold Theiler

Arnold Theiler

Otto Landolt
ZHB Luzern Sondersammlung (Eigentum Korporation)

Porträt von Arnold Theiler in der Porträtgalerie im Katalogsaal der ZHB Luzern.

Er wurde am 26.3.1867 in Frick/AG geboren. Sein Vater, aus Hasle im Entlebuch stammend, war Sekundarlehrer in Frick. Er machte seine Gymnasialstudien in Aarau. Nach der Matura studierte er in Bern, dann in Zürich Veterinärmedizin. 1889 bestand er das Staatsexamen. 1891 wanderte er nach Transvaal/Südafrika aus, wo er sich als Tierarzt etablierte. Nach kurzer Zeit wurde er Leiter des Vaccine-Instituts in Johannesburg. Durch die erfolgreiche Bekämpfung der Rinderpest bekannt geworden, erhielt er nach dem Burenkrieg von der neuen Kolonialregierung eine Anstellung als tierärztlicher Bakteriologe und Leiter der tierärztlichen Sektion des landwirtsch. Departements. Er gründete das tierärztliche Seucheninstitut Transvaal in Dasport, das mit Theiler als Direktor an die neugeschaffene Südafrikanische Union überging. 1920 wurde er Leiter der Organisation des tierärztlichen Unterrichts und Gründer der tierärztlichen Fakultät der Universität in Pretoria. Das "Theilersche Forschungsinstitut" wurde bald eines der grössten seiner Art. Der König von England ernannte ihn zum Ritter des Ordens St. Michael mit dem Titel "Sir" und der König von Belgien schlug ihn zum Ritter der belgischen Krone. Theiler erhielt als erster die Medaillen der südafrikanischen Gesellschaft für Naturwissenschaften und der südafrikanischen biologischen Gesellschaft. Er war Ehrendoktor von vier Universitäten in Südafrika, den USA und Bern. 1927 erhielt er von der Société de Pathologie exotique in Paris die goldene Medaille für die wissenschaftlichen Verdienste. 1927 zog sich Sir Arnold Theiler ins Privatleben in die Schweiz zurück. Er starb am 24.7.1936 in London an einem Herzinfarkt.

Quelle: Kurze Lebens-Notizen zu der Portrait-Gallerie merkwürdiger Luzerner auf der Bürgerbibliothek in Luzern. (Online auf Wikisource)

Permanenter Link des Bildes auf ZentralGut.ch: ark:/63274/zhb11989

Das Wikidata-Item zu Arnold Theiler ist: Q119270

Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare verfassen zu können
Bisher keine Kommentare!
ZentralGut
245 Beiträge
6 September 2023
38 Klicks
0 Likes
0 Favoriten
0 Kommentare
2 Galerien
134 Dokumente sind bereits mit 1930-1939 verknüpft

Galerien:

Netzwerk:
Sponsoren:
2,085
190
© 2024 unsereGeschichte.ch. Alle Rechte vorbehalten. Entwickelt von High on Pixels.